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Andreas Gohr
27.04.2010 10:14 Uhr

re:publica 2010 Highlights

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Auch dieses Jahr war ich wieder auf der re:publica. Insgesamt fand ich diese re:publica besser als die im letzten Jahr. Weniger Nabelschau, weniger nerviges Journalisten-versus-Blogger Gequatsche und mehr Blick in die Zukunft.

Zu den einzelnen Veranstaltungen ist schon jede Menge geschrieben worden, was ich jetzt nicht alles nochmal wiederholen will. Stattdessen gibt's hier die Sessions die mir persönlich am besten gefallen haben.

Jeff Jarvis: The German Paradox

Jeff Jarvis' Gegenthese zur deutschen Privacy-Aufregung rund um Facebook, Google Streetview und Co. Interessant beispielsweise der Hinweis, dass was wir Google verbieten uns im Endeffekt auch uns selbst verbieten. Wenn Google öffentliche Straßen nicht fotografieren darf, warum sollten wir alle das noch dürfen?

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Evgeny Morozov: A Twitter Revolution without Revoluationaries?

Keine Antworten aber jede Menge interessante Fragen lieferte Evgeny Morozov. Führt mehr Information und das Internet wirklich automatisch zu mehr Demokratie? Sind Social Networks geeignet eine Revolution zu starten? Führt die öffentliche Dokumentation von Polizeibrutalität zu mehr oder weniger Demonstrationsteilnehmern?

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Sascha Lobo: How to survive a shit storm

Unterhaltsamer Vortrag, der durch die Trollereien rund um die Feminismuspanels (guter Überblick hier) noch an Relevanz gewonnen hat. Aber gerade auch für Unternehmen die sich im Social Media Umfeld versuchen, hält der Vortrag einige gute Tips bereit wenn der Versuch fehlschlägt.

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Jens Trapp: The Bigger Picture - Was hat Google noch zu bieten?

Interessanter Überblick über die verschiedenen Google-Apps und wie diese miteinander kombinierbar sind. Vieles kannte ich schon, Google Apps Scriptsjedoch noch nicht. Die Möglichkeit eigene Scripte zum Beispiel in Google Spreadsheets einzufügen und dabei auch das User-Interface zu erweitern macht Google Apps tatsächlich zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten herkömmlicher Office Pakete. Hoffentlich gibt es das Feature bald in Google Mail.

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Felix Schwenzel: Warum das Internet Scheisse ist

Toller Abschluss für die #rp10, mit genau der richtigen Mischung aus Unterhaltung und Nachdenklichkeit. Antwort übrigens: Weil die Gesellschaft Scheiße ist.

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